| Kochen & Lesen |
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Samstag, 19. November 2011
Karotten-Kichererbsen-Puffer
lori, 16:56h
Was ist das Besondere an der heutigen Küche? Na, gar nicht so einfach, was? Es ist mal was Vegetarisches! :-) Dafür sei auch gleich das Rezept verraten:
Zutaten: 400 g Karotten 1 Knoblauchzehe 1 großes Bund Koriander 400 g Kichererbsen (aus der Dose) 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen 2 Eier 4 EL Mehl Zubereitung: 1. Die Karotten putzen, grob reiben und an die Seite stellen 2. Den Knoblauch häuten und grob hacken 3. Koriander waschen, trocknen und hacken 4. Die Kichererbsen abspülen und sehr gut abtropfen lassen 5. Mit Knoblauch, Koriander und den Gewürzen zu einer groben Masse verarbeiten (in der Küchenmaschine) 6. Karotten, Ei und Mehl dazutun und kurz mixen 7. Alles gleichmäßig mischen, aber noch etwas grob lassen 8. Das Öl in einer Pfanne erhitzen 9. Aus der Mischung 8 Küchlein formen und 2-4 Minuten goldbraun braten ![]() Als Entrée gab es aber zuvor noch eine Tomatensuppe mit Reis und frischen Champignons, dekoriert mit Gartenminze, Croutons und Kokosraspeln. ![]() Als Beilage zu den Puffer wurde noch ein Salat gereicht. ![]() Auf dem Teller sah das dann so aus: ![]() Ein Hoch und Dankeschön an den Koch MH - es war sehr lecker! Die Getränkekarte war diesmal etwas ausladender. Es gab nicht nur den an dieser Stelle schon oft servierten Rotkäppchen-Sekt mit Cassis ![]() (Zum Wohl!) und einen Bio-Weißwein, ![]() sondern dieses Mal auch etwas Höherprozentiges in Form eines irischen Whiskeys ![]() und eines Slivowitz. ![]() Das Dessert bestand dieses Mal allein schon aus mehreren Gängen. Zunächst gab den geplanten und zubereiteten Chicoree-Orangen-Salat (mit Naturjoghurt, flüssigem Honig sowie Wal- und Haselnüssen). ![]() Die Kinder mochten lieber ein Eis. Zur Auswahl standen selbstgemachtes Himbeer-, Himbeer-Joghurt- und Erdbeer- sowie gekauftes Vanilleeis. ![]() Plötzlich wollten die Großen aber auch noch was davon. ;-) Als Mitbringsel gab es dann noch oben drauf russisches Konfekt ![]() - und dann (nicht wirklich verwunderlich) gingen die Bestellungen für diverse Espressi ein (und für die oben schon erwähnten "Verteiler"). So vollgefüllt wurde dann das Lesen (bzw. das Zuhören!) für den einen oder anderen eine Herausforderung. Der jüngste Lesenachwuchs hatte diesmal seine Fibel nicht dabei, aber dafür andere kleine Geschichten und der nächstgrößere Lesenachwuchs hat das nächste (mittlerweile schon 5.) Kapitel gelesen aus ![]() Momo: oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte von Michael Ende Die erfreulicherweise zahlreicher als sonst versammelte Erwachsenenrunde gab dann noch Einblicke in folgende Bücher: ![]() Alice von Judith Hermann ![]() Sansibar oder der letzte Grund. Roman von Alfred Andersch ![]() Der Struwwelpeter: Lustige Geschichten und drollige Bilder frei nach Heinrich Hoffmann von Fil & Atak ![]() Czernowitz von Peter Rychlo (Hrsg.) ![]() Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky Ha, fast vergessen: Der Leseauftakt war dieses Mal gar kein Buch, sondern ein Artikel aus de Le Monde Diplomatique vom Oktober 2011 mit dem schönen Titel "Zurückessen", der schon am Tisch zum Besten gegeben wurde. Noch mal zum Nachlesen zu finden unter: http://www.monde-diplomatique.de/pm/2011/10/14.mondeText.artikel,a0012.idx,3 ... link (0 Kommentare) ... comment Samstag, 14. August 2010
Pastavariationen zu Steinpilz-, Thymian-, Tomaten- und Gorgonzolasauce
lori, 18:13h
Zum sommerlichen vorgeburtstägliche Leseabend waren ein paar mehr Mitesser & Zuhörer anwesend. Wir mussten uns aber leider in der Küche drängeln, denn Sommer war gerade nicht und auch das Lesen am Feuer musste ins Haus (ohne Feuer - für den Kamin war es dann doch noch etwas zu früh) verlegt werden.
Zur Feier des Tages gab es dann erstmal einen Aperitif und dazu einen Garnelen-Cocktail. ![]() Zutaten für den Garnelen-Cocktail: 1 EL Mayonnaise, 2 EL Crème fraîche, 2 EL Mangochutney, 2 EL gehacktes Basilikum, 2 EL gehacktes Koriandergrün, 250 g geschälte gegarte (Grönland-)Garnelen, Salz, Pfeffer, 2 reife Avocados, Saft und Schale von 1/2 Bio-Zitrone, 400 g Bio-Tomaten (in diesem Falle von der Sorte Rutje), 2 EL trockener Martini bianco, 1 EL Olivenöl, einige Basilikumblätter für die Dekoration Zubereitung: Mayonnaise und Crème fraîche mit einem Esslöffel gehacktem Basilikum und Koriandergrün mischen. Garnelen unterheben und mit Mangochutney, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fruchtfleisch der Avocados aus der Schale lösen, mit Zitronensaft beträufeln und mit einer Gabel zerdrücken. Mit Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen und häuten. Tomaten halbieren, entkernen und mit dem Pürierstab pürieren. Den restlichen EL Basilikum, Martini und Olivenöl untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Krabbencocktail auf die (Martini)Gläser verteilen. Eine Schicht Avocadocreme darübergeben, dann die Tomatensauce und mit je 1 Basilikumblatt dekorieren. ![]() Als Hauptgericht gab es dann eine Variation an Pasta und zwar Pappardelle, Rigatoni und Spaghetti in Kombination mit vier verschiedenen Saucen: Spaghetti mit Thymiansauce: In einer Schüssel 100g weiche Butter schaumig rühren. Eine unbehandelte Zitrone waschen, 1 EL Schale abreiben, Zitrone auspressen. Saft und Schale zur Butter geben. 2 EL Thymianblättchen hacken, unter die Butter mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz bevor die Spaghetti abgegossen werden, 1 Tasse Kochwasser zur Butter gießen, die abgetropften Spaghetti rasch untermischen. 75 g frisch geriebenen Parmesan dazu servieren. ![]() Pappardelle mit Steinpilzen: Eine Knoblauchzehe auspressen und zusammen mit 5-10 Minzblättchen 5 Minuten in Olivenöl anbraten, dann wieder entfernen. 200 g Steinpilze in grobe Würfel schneiden, in dem Öl anbraten. 1/8 l Gemüsebrühe dazugießen und alles 5 min schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pappardelle bissfest kochen, abgießen, gut abtropfen lassen und zu den Pilzen geben. 125 g Sahne und 50 g frisch geriebenen Parmesan unterziehen. ![]() Die Rigatoni wurden pur gekocht und zwei Saucen dazu gereicht: ![]() Selbst gemachte Tomatensauce: Ca. 1,5 kg kleine wohlschmeckende Strauchtomaten (gibt's nur im Sommer!) mit kochendem Wasser übergießen, häuten, entkernen und kleinschneiden. Ca. 2 EL Olivenöl und 2 Zehen Knoblauch gepresst hinzugeben und ein paar Minuten köcheln lassen. Zum Schluss 2-3 EL kleingehacktes Basilikum hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. ![]() Gorgonzola-Sauce: Eine kleingehackte Zwiebel in Olivenöl goldgelb andünsten und mit je einem Becher süßer und saurer Sahne ablöschen. Ca. 350 g Gorgonzola in kleinen Würfeln dazugeben und aufkochen. Zum Schluss 2-3 EL gehacktes Basilikum hinzufügen. ![]() Wenn man alles einmal durchprobieren wollte, bestand die Herausforderung darin, sich nur jeweils kleine Portionen aufzutun - hier ausgezeichnet gelungen: ![]() Der Nachtisch wurde zugegebenermassen mit einer kleinen Verzögerung serviert, da auch dieser einen sehr sättigenden Charakter hatte. Die Creme von Schwarzer Johanna mit einem Klecks geschlagener Sahne hat schon zu einem früheren Zeitpunkt die Gaumen erfreut, weshalb das Rezept hier nicht noch einmal wiedergegeben werden muss (siehe http://leseabend.blogger.de/stories/1216596/). ![]() Zum Lesen sind wir dann erst sehr spät gekommen. Dafür bis in die ganz frühe Morgenstunde, so dass noch zum Geburtstag gratuliert werden konnte, bevor der eine Teil (der nicht schon angeschlagen im Bett war) todmüde umfiel und der restliche harte Kern den Abwasch erledigte und gegen halb zwei noch beim Geschenke auspacken verweilte. Als Lektüre zum "Reinlesen" diente: ![]() "Wortstoffhof" von Axel Hacke ![]() "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery ![]() "Babettes Fest" von Tania Blixen Als Nachtrag sei an dieser Stelle ausnahmsweise ein Bild vom nachfolgenden Sonntagsfrühstück erlaubt. Beim Teller handelt es sich um ein Geburtstagsgeschenk und Unikat der zum Zeitpunkt der Herstellung noch 8jährigen Keramikkünstlerin und Tochter des Hauses. ![]() ... link (0 Kommentare) ... comment |
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Letzte Aktualisierung: 2026.02.27, 09:29 status
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